„Curvy and Not – It’s a Rose“ von Angelika Greil

„Curvy and not – it’s a Rose“ Angelika Greil

Angelikas Quilt-Geschichte: Mittagsstunde im Garten, chillen auf der Sonnenliege und voller Hingabe meine Rosen betrachten…  auf einmal war es da – mein modernes improv Rosenmuster.Gekaufte Stoffe in Rosenfarben: Rot, Violett, Orange. Ein wenig Grün dazu und Schwarz/Weiß/Grau Stoffe für den modernen Touch. Griff in die Restekiste; endlich die Streifen des Lone Stars verwenden, der vor Jahren missriet. Zurück zu meinen Quilt-Wurzeln – ein Log Cabin zugrunde legen. War das nicht der allererste Block meines Quilterlebens? Ein wenig triffts Sherri Lynn Woods „make do“ auf „Score #6 – flexible patterning“. Schneiden mit dem Rollschneider oder der Schere, ohne Lineal, aber doch am Gitter der Schneidematte entlang. Freu mich über mein Augenmaß, und reg mich auf, das mir „en beten scheef“ so schwer fällt. Das „Es“ näht mit. Das Sandwich montiert, 80/20-Vlies dazwischen und das Freihandmuster gezeichnet, gezeichnet, gezeichnet. Endlich dann – freihandquilten: mit rotem „KING TUT (Superior Threads, 40/3, Farbe 946) eine große Blüte, vom Herz in der Mitte nach außen, in den weißen Himmel hinein. Straight Line Quilting mit Aurifil Mako 50 in den Farben Mint (‚2835) und Stainless Steel (‚2620) kontrastiert die Blütenblätter. Lines meets curves, after all. All set – jetzt noch das Faced Binding (Mensch ärger mich nicht), der Tunnel, das Label und ab die Post. Fotos vom Entstehungsprozess konnte ich keine machen. Konnte mich nicht ablenken lassen vom „eigenen Ding“.. vor allem nicht von der fiesen Stimme, die immer die anderen Quilts schöner findet. Nun, ich mag sie, meine improv-Rose, auch wenn dann doch „en beten scheef..“ für den Quilt gelten muss.